06. März 2019

G-BA plant DMP zu Depression und Rückenleiden

Der Beschluss und die Einführung von Disease-Management-Programmen für De­pres­sio­nen und Rückenleiden stehen beim Gemeinsamen Bundes­aus­schuss in die­sem Jahr auf der Agenda. Die Projekte werden mit etwa zweijähriger Verzöge­rung rea­li­siert; als Ursache nannte der G-BA-Vorsitzende Josef Hecken Grund­satz­arbeit, die auf­grund von Meinungsverschiedenheiten und Unklarheiten bei den Leit­linien not­wen­dig gewesen sei.

Weitere Projekte des G-BA sind die Methodenbewertung der nicht-invasiven Prä­na­tal­diagnostik und des Einsatzes biomarkerbasierter Tests als Ent­schei­dungs­un­ter­stüt­zung für oder gegen eine Chemotherapie beim Mammakarzinom. Festhalten will der G-BA an einer bis 2024 laufenden Erprobungsstudie der Liposuktion. Betrof­fene im Stadium 3 soll die Leistung jedoch vorzeitig erhalten können. Ferner steht eine Neufassung der Bedarfsplanungsrichtlinien an, außerdem will der G-BA über die Vorgaben von Zentren und Schwerpunkten beschließen.