07. Mai 2019

Umsetzung der Telematikinfrastruktur gewinnt an Fahrt

Über 11.000 Telematikinfrastruktur-Starterpakete und mehr als 65.000 Praxis­aus­weise sind bislang im Netzwerk des E-Health-Dienstleisters Deutsches Gesund­heits­netz (DGN) und des Signaturkarten-Anbieters medidesign bestellt worden. Dies geht aus Meldungen der Unternehmen hervor. Im ersten Quartal seien 5500 Praxen aus­ge­stattet worden.

Unterdessen hat die KBV präzisiert, welche Konsequenzen für Vertrags­ärzte ent­ste­hen, wenn sie sich nicht an die Telematikinfrastruktur anschließen. Neben einer ab dem 1. Januar 2019 rückwirkenden Honorarkürzungen verstießen Ärzte auch gegen vertragsärztliche Verpflichtungen, die zu einem Disziplinar­ver­fah­ren führen könnten. Ein weiterer Nachteil für Ärzte, die nicht an die TI ange­schlos­sen sind, wäre, dass sie bestimmte abrechnungsrelevante Daten, die verschlüs­selt sind, nicht lesen können, beispielsweise das DMP-Kennzeichen oder die Erkennung beson­de­rer Personengruppen.