04. Juni 2019

Personalien

Dr. Klaus Reinhardt, 59, Allgemeinarzt aus Bielefeld, Vorsitzender des Hartmann­bun­des und Vizepräsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, ist vom Deutschen Ärzte­tag zum Nachfolger von Professor Dr. Frank Ulrich Montgomery als Präsident der Bun­des­ärzte­kammer gewählt worden. Reinhardt, der in den vergangenen Jahren für die Bundesärztekammer die Reform der privatärztlichen Gebührenordnung voran­ge­trie­ben hat, setzte sich im dritten Wahlgang mit 124 zu 121 Stimmen gegen die nieder­säch­sische Kammerpräsidentin Dr. Martina Wenker durch. Reinhardt ist der erste nieder­gelassene Arzt als Chef der Bundesärztekammer seit Ende der Amtszeit von Professor Hans-Joachim Sewering seit 41 Jahren. Montgomery, der nicht erneut für dieses Amt kandidierte, war wenige Wochen zuvor vom Weltärztebund zu dessen Vor­sit­zenden gewählt worden. Zu Vizepräsidenten wählte der Ärztetag die Bremer Chirur­gin Dr. Heidrun Gitter und die HNO-Ärztin Dr. Ellen Lundershausen, die die Ärzte­kam­mern Bremen und Thüringen führen.

Dr. Hubertus Cranz, langjähriger Geschäftsführer des Europäischen Verbandes der Selbst­medikationsindustrie AESGP tritt die Nachfolge des am 31. Mai als Haupt­ge­schäfts­führer des Bundesverbandes der Arzneimittelhersteller (BAH) aus­ge­schie­de­nen Hauptgeschäftsführers Dr. Martin Weiser an. Dessen bisheriger Stellvertreter Dr. Hermann Kortland gibt die Ressorts Politik und Öffentlichkeitsarbeit an Cranz ab und fokussiert sich auf die Themen securPharm und Recht.