05. Juli 2019

Spahn bald obdachlos?

Unterkunftssorgen plagt das zu Teilen in Berlin ansässige Bundes­gesund­heits­mi­nis­te­rium. Nach Plänen des Baumanagements der Bundesregierung sollten die Ber­li­ner Mit­ar­beiter des BMG Ende 2020 von dem schmucklosen Zweckbau in der Fried­rich­straße in das weitaus repräsentativere Gebäude des ehemaligen DDR-Innen­mi­nis­te­riums in die Mauerstraße unweit des Boulevards Unter den Linden um­zie­hen. Ur­sprüng­lich war dies die Zentrale der Deutschen Bank in Berlin. Doch wie die „Bild“-Zeitung berichtet, gibt es unerwartete Probleme bei der Sanierung des Gebäu­des, so dass der Termin möglicherweise nicht gehalten werden kann. Der Miet­ver­trag für den gegenwärtigen BMG-Dienstsitz ist allerdings bereits gekündigt, und der Eigentümer strebt eine langfristige Vermietung an.

Sein Angebot: ein 15-Jahres-Mietvertrag, im ersten Jahr 5,9 Millionen Euro Miete für 13.200 Quadratmeter, jährlich steigend um 150.000 Euro.