AOK bietet eine digitale Mindestmengen-Transparenzkarte an

Patienten, aber auch einweisende niedergelassene Ärzte können sich auf einer AOK-Website (www.aok-bv.de/engagement/mindestmengen) darüber informieren, welche Krankenhäuser in ihrer jeweiligen Region ab dem kommenden Jahr Mindest­men­gen-relevante Operationen erbringen dürfen. Diese sind vom Gemeinsamen Bun­des­aus­schuss festgelegt worden. Die Transparenzkarte zeigt auch diejenigen Kliniken und Eingriffe, für die lediglich eine Ausnahmegenehmigung der Lan­des­be­hörden vorliegt. Nach einer Analyse von Weißer Liste und Bertelsmann-Stiftung haben 2017 knapp 40 Prozent der Krankenhäuser die vom GBA vorgegebenen Min­dest­men­gen nicht erreicht. Zahlreiche Kliniken würden die unter die Mindestmengen-Rege­lun­gen fallenden Operationen in ihren Qualitätsberichten nicht transparent machen.