IMPLICONplus 11 2019: Smart Hospital – digitale Transformation des Krankenhauses am Beispiel der Universitätsmedizin Essen – von David Matusiewicz und Jochen A. Werner

Textauszug:

Dynamische technologische Innovationen und die damit einhergehenden Verän­de­rungs­prozesse nehmen einen hohen Stellenwert in jeder wirtschaftlichen Branche ein. Und diese Entwicklung macht auch nicht vor der Gesundheitswirtschaft halt. Die Bran­che befindet sich heute bereits an einer Stelle, an die niemand vor rund 10 Jahren nur annähernd gedacht hätte. Eine Branche, die sich derzeit quasi neu zu erfin­den scheint. Getrieben von Treibern wie die Gesundheitspolitik, Ökonomie und in den letzten Jahren die Digitalisierung. Das Krankenhaus zu digitalisieren bzw. die digitale Trans­formation im Krankenhaus zu etablieren und umzusetzen scheint ein hoch gestecktes Ziel zu sein. Umsetzen heißt dabei nicht nur darüber zu sprechen und zu verschrift­lichen, sondern hinsichtlich der dort ablaufenden Prozesse digitale Wege zu nutzen, neue Technologien zur Digitalisierung einzusetzen. Der vorliegende Beitrag beschreibt die digitale Transformation des Krankenhauses am Beispiel der Uni­ver­sitäts­medizin Essen, die seit 2015 das Konzept des Smart Hospitals tief in die organisa­torischen Prozesse und in die Kultur des Krankenhauses verankert hat und damit in Deutschland führend ist.