G-BA beschließt DMP Depression

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat ein strukturiertes Behandlungsprogramm für chronisch kranke Patienten mit Depression beschlossen. Eingeschlossen werden können dabei auch Patienten mit Angststörungen, Alkoholismus, Tumor­er­kran­kun­gen oder Diabetes mellitus. Eine Einschreibung ist nicht möglich, wenn die Depres­sion Folge einer im Vordergrund stehenden körperlichen Erkrankung ist. Über Ein- und Ausschluss entscheiden Hausärzte sowie Fachärzte für Psychiatrie und Psy­cho­the­ra­pie. Auf der Grundlage evidenzbasierter Leitlinien sollen Ärzte mit ihren Patienten individuelle Therapieziele festlegen und eine kontinuierliche Behand­lung sicherstellen. Dazu gehört auch die Suizidprävention.