GKV-Zusatzbeitrag steigt im Schnitt um 0,2 Prozentpunkte

Vor dem Hintergrund steigender Ausgaben aufgrund neuer Leistungsgesetze hat das Bundesgesundheitsministerium den durchschnittlichen Zusatzbeitrag in der gesetz­li­chen Krankenversicherung für 2020 auf 1,1 Prozent festgelegt und damit um 0,2 Prozentpunkte erhöht. Die Entscheidung geht auf eine Empfehlung des Schät­zer­kreises beim Bundesversicherungsamt zurück, der für das nächste Jahr GKV-Aus­ga­ben von 256,8 Milliarden Euro erwartet und die Einnahmen der Kassen aus dem Gesund­heits­fonds auf 240,2 Milliarden Euro prognostiziert. Die Krankenkassen ent­schei­den nun individuell über die Höhe ihres jeweiligen Zusatzbeitragssatzes.