Masernschutzgesetz nimmt weitere Regelungen Huckepack

Mit dem Masernschutzgesetz, durch das eine Impfpflicht für Kinder gegen Masern ein­ge­führt werden soll, soll der Bundestag über weitere gesetzliche Rege­lun­gen ent­schei­den. Um Arztpraxen zu entlasten, soll die Möglichkeit von Lang­zeit­ver­ord­nun­gen geschaffen werden. Patienten erhalten dann ein Rezept, das sie dreimal in der Apo­theke einlösen können, bevor eine Neuverordnung notwendig wird. Ferner strebt das Bun­des­ge­sund­heitsministerium eine Änderung des Heilmittelwerbegesetzes an, mit dem an Jugendliche gerichtete Werbung für kosmetische Operationen untersagt werden. Für Missbrauchsopfer wird eine Leistung der gesetzlichen Kranken­ver­si­che­rung geschaffen, die künftig die Kosten für eine Untersuchung zum Zweck der foren­si­schen Spurensicherung übernehmen soll.