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IMPLICONplus 02 2009:
Scylla und Charybdis – die deutsche Generikaindustrie zwischen Dirigismus und Wettbewerb - von Peter Schmidt

Textauszug:
Die deutsche Generikaindustrie segelt seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) am 01.04.2007 in höchst gefährlichen Gewässern: An Backbord lauert seit nunmehr 20 Jahren Scylla in Gestalt einer Vielzahl zentraler gesetzlicher oder kollektivvertraglicher Instrumente zur Steuerung der Arzneimittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf sie. Im April 2007 hat sich Charybdis in Gestalt „scharf gestellter“ Rabattverträge an Steuerbord zu ihr gesellt. Das Bild der beiden Meeresungeheuer steht seit der Antike für eine Situation, in der man sich zwischen zwei Gefahren befindet. Man kann der einen nicht entrinnen, ohne sich in die andere zu begeben. Es geht also nur noch darum, das geringere Übel zu wählen.

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