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IMPLICONplus 04 2008:
Elektronische Gesundheitskarte und Telematik - (Noch) ein Fiasko der Technikbewältigung - von Norbert Schmacke

Textauszug:
„Keine Frage, die elektronische Patientenakte hat mich gezwungen, mich besser zu organisieren, mich verantwortlicher zu verhalten. Sie hat mich gezwungen, mich so zu verhalten, wie ich es eigentlich immer schon hätte tun sollen“. (Krankenhausarzt in einer Befragung im Auftrag von Kaiser Permanente in Kalifornien 2005). Zu den besonders emotional diskutierten aktuellen gesundheitspolitischen Themen gehört die elektronische Gesundheitskarte.Auch der Ulmer Ärztetag, welchem das lang angekündigte Positionspapier der BÄK vorlag, war von hoch kontroversen Debatten gekennzeichnet: auf der einen Seite wurde die Not-wendigkeit betont, dass die Ärzteschaft sich intensiv in die Entwicklung neuer Kommunikationsformen einbringen müsse, auf der anderen Seite fand die Gruppe der radikalen Kritiker der eGK nach wie vor ein starkes Echo. Der nachfolgende Beitrag plädiert für eine ebenso umsichtige wie entschlossene Nutzung der Möglichkeiten moderner Informationstechnologie.

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