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IMPLICON 03 2014:
Woran die Medizinforschung krankt – Deutsche Medizinforschung im internationalen Vergleich

Textauszug:
„Die zentrale Herausforderung für die deutsche Medizinforschung besteht in der Schaffung international konkurrenzfähiger Arbeitsbedingungen für talentierte Wissenschaftler.“ Notwendig sind dazu eine stärkere staatliche Grund­finanzierung von Forschung und Lehre an den Universitäten und eine kostendeckende Vergütung der Kranken­versorgung in den Hochschul­klinika. Dringend notwendig ist eine räumliche Konzentration von Grundlagen­forschung, klinischer Forschung und Krankenversorgung. Die Kooperation mit der pharma­zeutischen Industrie zum Zweck des Technologie­transfers soll ausgebaut werden. Dies sind zentrale Empfehlungen des 2014er Gutachten der unabhängigen Experten­kommission Forschung und Innovation, das am 26. Februar Bundes­kanzlerin Angela Merkel übergeben worden ist. Ein Kapitel dieses Gutachtens befasst sich mit den Schwächen und Wettbewerbs­nachteilen der medizinischen Wissenschaften im internationalen Vergleich und kritisiert die staatliche Unter­finanzierung, schlechte Arbeits­bedingungen für Nachwuchs­wissenschaftler und kontraproduktive Hierarchien.

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