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IMPLICONplus 06 2016:
Zwischen Kosteneffektivität und „Mondpreisen“ – Zur Preisdiskussion auf dem Pharmamarkt – von Gerd Glaeske

Textauszug:
Das AMNOG hat die Preisbewertung beim Markteintritt neuer Arzneimittel noch nicht überzeugend umsetzen können, die Gleichung: „Money for value, value for money“, mit der die Preisfestlegung im Rahmen des Frühbewertungs­pro­zes­ses cha­rak­terisiert werden soll, ist noch immer nicht befriedigend umgesetzt worden. Viele verhandelte Erstattungsbeträge, insbesondere auch in der Onko­logie, sind keineswegs zu einem rational nachvollzieh­ba­ren Preis gekommen, wie auch, wenn die Zulassungsstudien zu wenig Hinweise für einen patien­ten- und versorgungsorientierten Nutzen bieten, der zur Fest­legung eines begründbaren Preises führen könnte. Die Diskussion über auf­fällig hohe Preise für Onkologika, aber auch für Arzneimittel zur Behand­lung von MS, Rheumatoider Arthritis oder Psoriasis, nimmt daher zu und führt zu Vor­schlägen zur Ergänzung des AMNOG-Verfahrens. Auf einige Gründe für sol­che notwendigen Entwicklungen soll im folgenden Beitrag eingegan­gen werden.

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