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IMPLICON 09 2016:
Krebsregister auf dem Prüfstand – Bestandsaufnahme der Realisierung in einem Prognos-Gutachten

Textauszug:
Nur in wenigen Bundesländern werden die im Jahr 2013 vom Bundesgesetz­geber beschlossenen klinischen Krebsregister fristgerecht bis Ende 2017 die Voraussetzungen erfüllen, um in der Folgezeit von den gesetzlichen Kran­ken­kassen gefördert zu werden. Ursächlich sind teilweise gesetzgeberische Ver­zö­ge­rungen auf der Landesebene, vor allem aber organisatorische Probleme und informationstechnische Hürden beim Aufbau der Register. Zu diesem Ergebnis kommt ein Ende August publiziertes Gutachten der Prognos AG, das im Auf­trag des GKV-Spitzenverbandes erstellt wurde. Nur in drei Bundesländern – Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Saarland – hält Prognos die zeit­ge­rechte Realisierung für wahrscheinlich, in allen anderen Bundesländern wird die Umsetzung als kritisch oder sogar gefährdet eingestuft.

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