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IMPLICON 12 2016:
AMNOG-Novelle – Behelfsbrücken auf der Baustelle

Textauszug:
Mit dem Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung, das seit Anfang Oktober als Gesetzentwurf der Bun­des­re­gie­rung vorliegt, werden einige Elemente der Verabredungen des Phar­ma­dia­logs umgesetzt, der im April nach knapp zweijähriger Dauer vorerst beendet wurde. Das Ergebnis beinhaltet vorsichtige Korrekturen am Ver­fah­ren der frühen Nutzenbewertung, die allerdings teilweise unter den Haupt­be­trof­fe­nen – der pharmazeutischen Industrie, den Krankenkassen und der Vertragsärzteschaft – strittig sind. Am 14. Dezember findet dazu vor dem Gesund­heits­aus­schuss des Deutschen Bundestages die öffentliche Anhörung statt, bevor das Gesetz Anfang kommenden Jahres weiter im Ausschuss beraten und wohl noch im ersten Quartal verabschiedet wird. Einer der besonders strittigen Punkte ist, ob und inwieweit Vertragsärzte weiterhin eine Ver­ant­wortung für die Wirt­schaft­lich­keit ihrer Arzneimittelverordnung tragen sollen und insofern mit einem Re­gress­risiko bedroht bleiben.

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