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IMPLICONplus 01 2017:
Der Risikostrukturausgleich – Voraussetzung oder Hemmnis im Wettbewerb der Krankenkassen? – von Franz Knieps

Textauszug:
Es gibt kaum ein Thema, das die gesetzliche Krankenversicherung mehr erregt als die Ausgestaltung des kassenartenübergreifenden Risiko­struk­tur­aus­gleichs (RSA). Die Debatte hat an politischer Schärfe und inhaltlicher Dynamik zuge­nom­men, seit die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds generell nicht mehr die Ausgaben der Krankenkassen decken und alle Krankenkassen einen Zu­satz­beitrag erheben müssen, den allein die Versicherten zu zahlen haben. Ver­schärft wird das Problem dadurch, dass sich diese Zusatzbeitragssätze zwischen Kassen und Kassenarten auseinander entwickeln, auch weil sich die Deckungs­quoten bei den Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds entsprechend ausein­ander bewegen. Die Betriebskrankenkassen (BKK), die traditionell dem Risiko­struk­turausgleich generell und speziell der stetigen Verfeinerung sehr skep­tisch gegenüberstehen, sprechen sich für eine umfassende Reform des RSA in mehreren Schritten aus. Der folgende Beitrag beleuchtet die aktuelle Dis­kussion aus Sicht dieser Kassenart. Er orientiert sich an der aktuellen wis­sen­schaftlichen Entwicklung und ist folglich weder zeitlich noch inhaltlich abge­schlossen.

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