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IMPLICON 06 2008:
Ungewohntes Risiko – aber auch Chancen - Wie sich gesetzliche und private Krankenversicherungen auf das WSG einstellen

Textauszug:
Der Gesundheitsfonds kommt zum 1. Januar 2009. Zum 125. Jubiläum der gesetzlichen Krankenversicherung machte Bundeskanzlerin Angela Merkel Illusionen der im Berliner Admiralspalast versammelten Kassen-Selbstverwalter zunichte, der Fonds könne verschoben oder parallel zum bisherigen System nur probehalber gerechnet werden. Die Vorstände der Krankenkassen stellen sich inzwischen auf die Realität und einen verschärften Wettbewerb ein und reagieren dabei kreativer als ihre offiziellen Verlautbarungen vermuten lassen: Die Befürchtung vieler Leistungserbringer, mit dem Gesundheitsfonds bestimme nur noch rigide Kostendämpfung die Versorgung, scheint wenig begründet. Leistung, Service, neue Versorgungsmodelle in den besonderen selektiven Vertragsformen gewinnen an Bedeutung. Das Ziel ist Profilierung – eine Chance für solche Leistungserbringer, die den Kassen Mehrwert verschaffen. Nach einer Umfrage des BKK-Bundesverbandes zeigt nun auch eine Studie der Professoren Eberhard Wille (Universität Mannheim) und Volker Ulrich (Universität Bayreuth) zusammen mit Accenture, dass die Gesundheitsreform ihren Namen durchaus verdienen könnte: Wettbewerbsstärkung, auch bei den Leistungen der GKV.

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