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IMPLICON 11 2008:
Der Kollektivvertrag im Wettbewerb - Qualitätsabhängige Vergütung nach § 136 Abs. 4 SGB V als Chance

Textauszug:
Die Einführung der Selektivverträge hat die Basis für einen Vertragswettbewerb im deutschen Gesundheitswesen geschaffen. Der von den Kassenärztlichen Vereinigungen organisierte Kollektivvertrag, der die Regelversorgung sichert, muss sich künftig dem Wettbewerb mit diesen Direktverträgen stellen. Der mangelnde Leistungsbezug, also die fehlende qualitätsabhängige Honorierung im Kollektivvertrag, könnte dabei zu einem signifikanten Nachteil werden. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) setzt aus diesem Grund Qualitätsprogramme innerhalb des Kollektivvertrages um, die eine Vergütung der Ärzte nach Qualitätskriterien beinhalten. Möglich wird dies durch den von der KVB initiierten „Qualitätsparagraphen“ 136 Absatz 4 SGB V.

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