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IMPLICON 03 2007:
Fortschrittshürden in Deutschland – Fünf Beispiele aus der Medizintechnologie

Textauszug:
Innovative Medizintechnologien werden in Deutschland im internationalen Vergleich zu restriktiv eingesetzt. Die Hürden im Gesundheitssystem zielen vor allem darauf ab, kurzfristig Kosten zu sparen – längerfristig werden damit zwei Chancen vergeben: Lebenserwartung und Lebensqualität der Patienten zu verbessern und im Vergleich zu älteren Therapieverfahren Einsparungen zu erzielen. Ursächlich für den zögerlichen Einsatz von Innovationen sind Wissensmangel bei Ärzten, Partikularinteressen und eine kurzsichtige sektorale Budgetierung. Dabei bleiben längerfristige Kostenwirkungen von Folgeerkrankungen häufig außer Betracht. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte Studie von CEPTON Strategies. Im Auftrag des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) sind dabei der medizinische und ökonomische Nutzenbeitrag von fünf innovativen Medizintechnologien untersucht worden: Drug Eluting Stents, kardiale Resynchronisationstherapie, innovative Wundversorgung, Adipositas-Chirurgie und Endoprothetik. Für alle neuen Verfahren lässt sich belegen, dass sie einen hohen zusätzlichen Nutzen für die betroffenen Patienten im Vergleich zu Vorgänger-Methoden stiften. Ausgewählt wurden die innovativen Techniken, weil mit ihnen Krankheiten mit hoher Mortalität, starker Beeinträchtigung der Lebensqualität und mit hoher Kostenwirkung für die Krankenversicherungssysteme behandelt werden...

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